Quadrophonia

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FAQ

Was ist im Vorfeld einer Aufnahme im Quadrophonia-Studio empfehlenswert?

Wir raten Bassisten und Gitarristen vor allem an mehrere Sätze Saiten zu denken! Dabei empfielt es sich je zwei Sätze der bevorzugten Marke und Stärke mitzubringen. Lasst aber ruhig eure alten Saiten noch auf den Instrumenten, damit diese noch für die Pilotspuren benutzt werden können – also jene Spuren, die wir zur Orientierung des Schlagzeugers einspielen und welche später bei der „amtlichen“ Gitarren- oder Bass-Aufnahme wieder verworfen werden. Somit bleiben eure neuen Saiten länger „frisch“. Das mag vielleicht übertrieben klingen, aber besonders beim Bass kann man manchmal bereits nach 6 Songs deutlich hören, dass der Klang Präsenz und Durchsetzungsvermögen verliert.

Des Weiteren bitten wir euch, unseren „Recordingplan“ auszufüllen: Dabei handelt es sich um einen kleinen Fahrplan, auf dem ihr all eure Lieder notiert. Somit wissen wir später alle, von welchem Song wir gerade sprechen; auch bleibt damit die Übersicht erhalten, was bereits aufgenommen worden ist: So kann nichts vergessen werden und wir kommen systematisch voran. Den Plan könnt ihr hier herunterladen

Recording? Mixing? Mastering?

Diese Begriffe beschreiben die heilige Dreifaltigkeit einer Aufnahme:
Die Aufnahme der Musik, wobei jedes Instrument, jedes Becken und jede Stimme auf einer eigenen unabhängigen Spur aufgenommen wird. Wenn alles „im Kasten“ ist, sind die Aufnahmen abgeschlossen und es beginnt das Mixing.
Bei Abmischen wird dann nacheinander alles zusammen gebracht – hier entscheidet sich, wie laut der Sänger oder die Gitarren sind, ob ein Instrument verhalten plaziert wird oder mehr im Vordergrund stehen soll. Alle Spuren werden aufeinander abgestimmt und im Mix platziert. Der fertige Mix ist dann der fast fertige Song – nun geht’s zum Mastering!
Das Mastering beschreibt den letzten Feinschliff des Mixes. Dabei bearbeiten wir nur noch den Song als Ganzes – über die einzelnen Spuren und deren Lautstärken haben wir im Mastering keine Kontrolle mehr. Denn hier geht es auch um was ganz anderes: Der Mix bekommt nun richtig Druck, danach erklingt alles wie zusammengeschweißt und an seinen Platz gerückt. Letztendlich entsteht jetzt auch die richtige Lautstärke, die von einer CD-Produktion erwartet wird. Die richtige Anordnung der einzelnen Titel, der CD-Text und die Pausen zwischen den Songs sind die letzten Bearbeitungen, die dem endgültigen CD-Master noch im Wege standen. Fertig!

Was ist eigentlich mit Editing gemeint?

Das Editing ist die Bearbeitung der einzelnen Spuren nach der Aufnahme und vor dem Mix: Hier werden die Spuren unter anderem sauber geschnitten – in Gesangspausen werden die (wenn auch unhörbaren) Atmer des Sängers bereinigt oder Fingergeräusche bei E-Gitarren, bevor diese einsetzen, usw. eliminiert. So bekommt ihr einen sauberen und straffen Mix, in dem nichts Überflüssiges mehr im Wege ist. Aber vor allem ist es während des Editing möglich, Ungenauigkeiten zu korrigieren: Eine um ein paar Millisekunden zu früh einsetzende Gitarre, ein schiefer Ton oder genaues Abstimmen verschiedener Instrumente und Gesangsstimmen aufeinander. Wir widmen im Quadrophonia Tonstudio solchen Details, die das Züglein an der Waage sein können, höchste Beachtung.


Noch Fragen? Dann her damit! Was immer ihr auf dem Herzen habt: kontakt (at) qadrophonia-studio.de


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